Geschichte der Alarmanlage

Bis zur Erfindung der Alarmanlage im Jahre 1853 hatten sich Haus- und Grundeigentümer auf die eigenen Ohren, das aufgeregte Geschnatter ihrer Gänse, die Aufmerksamkeit ihrer Wachhunde oder einfache Kontaktfallen mit mechanischen Klingeln verlassen, um ungebetene Gäste beim Eindringe zu ertappen.
 

 

1853

Die Geschichte der sogenannten Gefahrenmeldeanlage begann am 21. Juni 1853 in Sommerville bei Boston. Die erste elektro-magnetische Anlage wurde von einem Tüftler namens Augustus Russell Pope patentiert. Sie reagierte als technische Fallensicherung beim Schließen eines parallel geschalteten Stromkreislaufs mit Alarm.

 

1857
Edwin Holmes kaufte sich die Rechte an Popes Erfindung und gründete die Holmes "Electric Protection Company". Holmes schaffte dank intensiver Werbung den wirtschaftlichen Durchbruch für seinen Einbruchsalarmtelegraphen. Zudem konnte er durch die Nutzung des New Yorker Telegrafienetzes so etwas wie das erste Alarmleitsystem aufbauen.

 

1860

Der Telegrafietechniker und Erfinder Edward A. Calahan konstruierte ein effektives Alarmsystem, das Hilfe holen konnte. Dafür teilte er New York in einzelne Distrikte auf, die jeweils mit einer solchen zentralen Notrufstelle verbunden wurden.

 

1867

Die erste Ticker-Maschine, also die Übermittlung eines ausgelösten (Alarm-)Kontaktes an eine Zentrale, wurde von Calahan eingeführt, kurz nachdem die Erfindung des Telegraphen die elektronische Übermittlung von Aktien-Preis-Informationen möglich machte. Dennoch wird Thomas Edisons "Universal Stock Ticker" als erster Aktien-Ticker für die Börse bezeichnet.
 

1871

Calahan half beim Aufbau der "American District Telegraph Company". Die Notrufkästen vom Typ Calahan wurden sehr schnell zum Standard im Polizei-, Feuerschutz und Nachrichtendienste. Die Technik wurde auch für den Privatgebrauch erschwinglich und setzte sich zunächst in den Vereinigten Staaten durch.

 

1970

In den 1970er Jahren wurden die erste PIR-Bewegungsmelder als Alarmsensoren verwendet. Sie erkennen Bewegungen in ihrer näheren Umgebung und können dadurch als elektrische Schalter arbeiten. Deshalb wurden diese elektronischen Melder nicht nur als automatische Lichtschalter verwendet, sondern effektiv in Alarmsysteme integriert.

 

1980
In den 1980er und 1990er Jahren fanden Alarmanlagen immer stärkere Verbreitung in Europa. Das sog. Fallensystem, bei dem der Einbrecher einen einfachen Schließkontakt an einem Fenster oder einer Tür auslöst, wurde per Drahtleitung mit einer zentralen Alarmanlage verbunden, 

 

2000

Zum Millenium kamen die ersten kostengünstigen drahtlosen Funkalarmanlagen in Serie auf den Markt und popularisierten die Alarmtechnik. Sie konnten ohne aufwändige Verdrahtung auch nachträglich eingerichtet werden.

 

2008
Gefahrenmeldeanlagen nach DIN VDE 0833 folgen dem allgemeinen Trend der Vernetzung. Sie verbinden Draht-, Funkalarm und IP-Videoüberwachung mit der Netzwerktechnik.

 

2012
Große Hersteller von Schließ- und Alarmanlagen wie "ABUS" vereinen die mechanische Sicherung mit der elektronischen Funkalarmtechnik unter dem Begriff Mechatronik. Damit werden die Täter durch fest montierte Abwehrgegenstände gehindert und gleichzeitig elektronisch detektiert.

 

2014
Das Internet hält durch "SMART HOME" Einzug in die Wohnwelt. Alle im Haus verwendeten Leuchten, Taster und Geräte werden untereinander vernetzt und können mit dem Smartphone auch mobil gesteuert werden. Die Vernetzung mit einer Alarmanlage    ist jedoch durch die latente Gefahr eines Hackerangriffs sicherheitstechnisch fragwürdig.

 

2016
Eine Weiterentwicklung des präventiven Sicherheitsgedanken ist das Erkennen einbruchstypischer Geräusche an der Aussenhaut eines zu sichernden Objektes, bevor der Täter eindringt und das Objekt betritt. Die gelingt durch hochempfindliche Sensoren wie "zebta fennek <16", die bereits Alarm schlagen, wenn ein Einbrecher nur versucht eine Tür oder ein Fenster auszuhebeln. Damit werden Funkelemente an Türen oder Fenstern hinfällig.

 



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